Jugend debattiert Regionalfinal Basel

Jonas Lüthy vom Gymnasium Bäumlihof gewinnt das Regionalfinal Basel

Liestal, 20. Dezember 2018 – 30 Jugendliche haben sich heute im schönen Landratssaal in Liestal im Debattieren gemessen. Mit geschickt gewählten Argumenten und viel Überzeugungskraft konnte sich Jonas Lüthy durchsetzen und sich somit die Teilnahme am nationalen Finale in Bern sichern. Neben ihm qualifizierten sich drei weitere Teilnehmende für das nationale Finale. Kurz vor der Siegerehrung sprach die Regierungsratspräsidentin Monica Gschwind einige ermutigende Worte zu den Gymnasiasteninnen und Gymnasiasten. Organisiert wurde der Anlass im Rahmen des Programmes Jugend debattiert der Non-Profit Organisation YES (Young Enterprise Switzerland).

Alkohol, Bürgerpflicht und Organspende

An den Gymnasien Münchenstein, Leonhard, Bäumlihof und Oberwil wird Meinungsbildung gelebt – dies bewiesen die Teilnehmenden am heutigen Regiofinale in rhetorisch hochstehenden Wortwechseln. Dass Jugendliche Demokratie leben und lernen können, zeigte dieser Tag auf eindrückliche Art und Weise. Die 30 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten lieferten sich harte, aber faire Debatten zur obligatorischen Bürgerpflicht der Frauen sowie dem Alkoholkonsum ab 18 Jahren. Ganz nach oben schafften es Jonas Lüthy, Lena Mäder, Nino Russano und Kishor Wolf. In ihrer Finaldebatte zur obligatorischen Organspende ohne aktive Ablehnung zeigten sie nochmals ihr Können und sicherten sich das Ticket zum Einzug ins nationale Finale, welches am 29. und 30. März in Bern stattfinden wird. Als Sieger des Regionalfinals Basel ging Jonas Lüthy hervor. Er überzeugte die fachkundige Jury in allen Kategorien. Dem Regionalfinal in Liestal gingen bereits schulinterne Ausscheidungen mit rund 600 Teilnehmenden voraus.

Pro oder Contra? Der Zufall entscheidet kurz davor!

Damit die Debatten von Jugend debattiert von einer Jury aus den Fachbereichen Bildung, Politik und Medien beurteilt werden können, unterliegen sie gewissen Regeln. So werden etwa die Themen vorgegeben, die Sprechzeiten beschränkt und die Pro- bzw. Kontra-Positionen erst kurz vor Beginn ausgelost. Profilieren konnten sich jene, die das Thema in seiner Komplexität verstanden, sich strukturiert ausdrückten, aufmerksam zuhörten und ihre Argumente nachvollziehbar begründeten.

„Der heutige Anlass ist für mich schon fast ein frühes Weihnachtsgeschenk! Denn was gibt es Schöneres, als zu sehen, wie engagierte Schülerinnen und Schüler sich mit spannenden politischen Themen der Zukunft auseinandersetzen, diskutieren, argumentieren, philosophieren – oder kurz: debattieren.“

– Monica Gschwind, Regierungsrätin Basellandschaft